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Transat Team

Transat Team 2006 Karte

Sponsoren gesucht : Zitiert  von : http://www.transat-team.net/

Die Idee:

Prof. Dr. med. Büsing ist einer der Ärzte, der an der Transplantationstechnik der Bauchspeicheldrüsen-Verpflanzung entscheidend  mitgewirkt hat. Im Jahre 2003 fragte er seinen Patienten Ekkehard Schauß, einen begeisterten Regattasegler, ob er nicht von Deutschland aus nach Buenos Aires (Argentinien) zum Welttransplantationskongress segeln wolle. Herr Schauß wurde 1998 von Prof. Dr. med. Büsing nieren- und bauchspeicheldrüsentransplantiert. Der Grund der Transplantation war  Nierenversagen infolge eines Diabetes, der im Alter von 9 Jahren 1960 diagnostiziert wurde. Im Jahr 2003 konnte das Vorhaben nicht verwirklicht werden, es soll in diesem Jahr aber durchgeführt werden.

Die Idee mittels Hochseesegelns, was für einen Organtransplantierten nicht frei von Risiken ist, mit dem weltweiten Problem an die Öffentlichkeit zu gehen, ließ Schauß nicht mehr los.

Zitat Schauß:" Es ist schlimm genug das Menschen von Apparaten wie Kunstherz und Dialysemaschine bedingt lebensnotwendig abhängig sind. Noch tragischer ist es für Leberpatienten, für die es keine Ersatzversorgung gibt. Hier muss sofort ein rettendes Organ gefunden werden. Diese Personen haben in ihrer Situation keine Möglichkeit an die Öffentlichkeit zu gelangen. Ich selbst war 5 Jahre an der Dialyse und weiß was es bedeutet sein Leben nach einer Maschine auszurichten. In meiner heutigen Situation bin ich nun in der glücklichen Lage transplantiert zu sein. Ich kann die Problematik an die Öffentlichkeit transportieren und sehe mich auch dazu verpflichtet."

Das Problem:

Die DSO Deutsche Stiftung Organspende schlägt Alarm, in Deutschland sterben täglich 3 Menschen, denen durch eine Organspende so geholfen werden könnte, dass sie wieder ein zufrieden stellendes Leben führen könnten. Es gibt zu wenig Organe mangels Organspender. Ein Grund hierfür ist die Unwissenheit der Bevölkerung bezüglich der Situation der Betroffenen vor und nach Transplantation. Oft werden auch die Kriterien für die Organentnahme deformiert dargestellt. Um diese Informationslücken zu schließen und auch das Leben der Betroffenen mit neuen Organen an die Öffentlichkeit zu projizieren, hat sich unser Team gebildet. Beteiligt sind Mediziner und Betroffene. Es soll in einer hochinteressanten sportlichen Aktion dargestellt werden, wie sich die Lebensqualitäten eines Transplantierten in fast unbeschreiblicher Weise verbessert haben.

Das Ziel und die Intention:

Intention dieser sportlichen Aktion ist, die Allgemeinheit anzusprechen und gleichzeitig auf die dramatische Situation im Bereich der Organspende hinzuweisen. Während der gesamten Reise soll ein Dokumentar-Film gedreht werden, der

1. die räumliche, zeitliche und gesundheitlich äußerst eingeschränkte Situation der Patienten zeigt, die auf ein Organ warten

2. wie mit neuen Organen ein wirklich "NEUES LEBEN" begonnen werden kann.

Hierbei ist es aber auch wichtig, zu zeigen, mit welchen Einschränkungen ein Transplantierter zu leben hat. Eine Transplantation ist kein Allheilmittel. Neue Organe werden immer nur eine andere Form der Therapie sein. Medizinische Behandlung und Betreuung ist weiterhin notwendig.

Das Unternehmen, dem sich der Patient Schauß unterzieht, geht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit und des Machbaren und ist somit nur in Begleitung ärztlicher Betreuung, besonders im Vorfeld, möglich.

Der Film, der entstehen soll, ist für Personen gedacht, die eine Aufklärung bezüglich der Organspende wünschen, für Personen die sich für eine Transplantation entscheiden möchten, oder entschieden haben. Außerdem soll er für Transplantierte hilfreich sein, die vielleicht ängstlich mit ihrer neuen Situation umgehen, und so ihr zukünftiges Leben entspannter gestalten.

Vielleicht ist es sogar möglich, Menschen zu überzeugen sich im Falle ihres Todes als Organspender zur Verfügung zu stellen. Hilfreich ist es einen Organspendeausweis bei sich zu tragen.

Das optimale Gelingen des Projektes und das Erreichen der Zielsetzung ist stark abhängig von den finanziellen Mitteln. Bisher ist alles aus privaten Geldern finanziert worden. Somit stößt das Vorhaben langsam an seine Grenzen. Aus diesem Grunde werden noch Sponsoren zur erfolgreichen Durchführung gesucht.



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